Über mich

Mein Name ist Alexandra Stahl. Ich hatte vor 14 Jahren das Karpaltunnelsyndrom. Es fing schleichend an, zuerst schmerzte an einer Hand der Knöchel des Mittelfingers. Diese wurde mit der Zeit fast steif, so dass sich der Finger nicht mehr bewegen lies. Mit der Zeit passierte das selbe mit den anderen Fingern. Die Finger wurden immer „dicker“ und Unbeweglicher. Dann ist die ganze Hand angeschwollen. Mit den Fingern der anderen Hand ging es dann weiter. Bis auch hier die ganze Hand angeschwollen war.

Dieser Prozess ging über Monate, vielleicht über ein Jahr. Ich weiß es nicht mehr. Die Schmerzen haben nachgelassen, wenn man die Hände geschüttelt hat. Bei der Arbeit war ich ziemlich eingeschränkt, da immer wieder Pausen eingelegt werden mussten. Sei es beim Zubereiten von Essen, also beim Gemüse kleinschneiden und vielen anderen Arbeiten.

Auch Nachts wachte ich nun ständig wegen Schmerzen auf. Konnte erst weiterschlafen, wenn ich meine Hände kräftig geschüttelt habe, da diese sehr schmerzten und es sich anfühlte, als ob tausend Ameisen durch meine Hände und Arme liefen. Ich bekam eine Nachtschiene für beide Hände/Arme. Dadurch wurde es auch nicht besser. Die Nachtschiene „versteifte“ nun alles, und ich konnte nicht mehr so liegen wie gewohnt.

Aber das war noch nicht ALLES: Jeden Morgen wachte ich auf und war völlig „fertig“. Die Nächte waren jetzt sehr kurz. Da dies viele Monate so weiter ging, bekam ich schwere Konzentrationsstörungen. Ganz normale Dinge, die mir bis zu diesem Zeitpunkt keine Schwierigkeiten gemacht hatten, konnte ich nun nicht mehr erfassen.

Tagsüber bin ich von einer Minute zur anderen in einen Sekundenschlaf gefallen. Dies lies sich nicht steuern. Ich wurde vergesslich. Sind das die ersten Anzeichen einer Demenz?

Ich wurde unzufrieden, aggressiv. Alle Tätigkeiten dauerten viel zu lange. Durch die Gefühlsstörungen, die jetzt plötzlich einsetzten, sind mir Gegenstände aus der Hand gefallen. Egal ob das ein Glas war, oder anderes. Ich konnte das ja nicht mehr kontrollieren.

Dann meinte der Orthopäde, jetzt ist eine Operation notwendig. Zuerst wurde ich dann zur Neurologin geschickt, die bestätigte, auf einer Seite messen die Nerven fast nichts mehr, auf der anderen Seite unwesentlich mehr. Oh, nein…….. Panik. Habe ich doch ein Lymphsyndrom. Jeder Schnitt der Narben verursacht, würde den Fluss der Lymphe verschlechtern.

Ich habe meinem Orthopäden mitgeteilt, dass ich jetzt erst mal Selbsthypnose mache, um die Nerven wieder zu aktivieren. Schließlich hatte ich nichts zu verlieren. Dies machte ich über 3 Monate täglich. Dann hatte ich wieder einen Termin bei der Neurologin. Damals war eine meiner Töchter mit dabei. Diese hat dann schon gegrinst, als die Neurologin gemessen hat – und dann noch einmal angelegt hat, um zum zweiten Mal zu messen.

SUPER – es hat geklappt. Mit diesem tollen Ergebnis bin ich dann zu meinem Orthopäden. Der bestätigte dann auch, dass eine Operation nicht mehr notwendig wäre, um das Karpaltunnelsyndrom zu behandeln. Ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit durchflutete mich zu erkennen, welche Kraft doch in einem selbst steckt. Und was es bedeutet, endlich diese Schmerzen „los“ zu sein.

Ich war wieder im Fluss – voller Energie, Kraft und Lebensfreude.

Da ich medizinische und klinische Hypnosetherapeutin bin, ein Themenblock ist akute und chronische Schmerzen, habe ich spezielle Übungen zusammen gestellt. Es gibt erforschte Behandlungskonzepte bei Lähmungen nach Insult, Infarkt und MS. (Prof. Dr. Revenstorf, Universität Tübingen, Akademie der Milton Erickson Gesellschaft und Dr. Dipl.-Pych Dr. Peter, MEG-Stifung). Diese besondere Mischung von Entspannungstechniken, Atemübungen und spezieller Hypnosetherapie und weiteren Techniken habe ich jeden Tag mindestens einmal gegeben. Dabei war immer wichtig, dies als ganzheitliches Bild zu sehen – Körper, Geist und Seele.

Wenn Du auch Deine schmerzen loswerden möchtest und zwar ohne Operation, schreibe mir eine Email über mein Kontaktformular hier (klick).